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Aktuelles in der Corona-Zeit (wird laufend aktualisiert)

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Update 25.04.2021:
Unsere Impfwarteliste ist immer noch extrem lang. Es kommen weiterhin viele Anfragen von PatientInnen aus anderen Hausarztpraxen. Es impfen leider nicht alle Hausarztpraxen (es wird seine Gründe haben!). Wir haben aber nicht annähernd die Kapazität und schon recht nicht die Impfmengen auch noch die PatientInnen anderen Hausarztpraxen zu impfen. Da stecken wir echt in einem Dilemma. Wir haben aktuell keine Lösung dafür parat. Der Frust dieser PatientInnen ist ganz sicher nachzuvollziehen.
Desweiteren kommen Anfang/Mitte Mai weitere CoVid-Impfungen dazu. Was uns die Sache schwierig macht mit unserer Impf-Warteliste: Die Kontaktaufnahme um dann am Telefon zu erfahren „Astra möchte ich nicht“ etc.
Daher die Bitte im Betreff der Email-Anmeldung (coronaimpfung@praxisamgoldberg.com) für unsere Impfwarteliste angeben mit welchem Impfstoff man bereit ist geimpft zu werden. Das diskutieren wir auch nicht mehr aus. Dazu fehlt uns die Zeit und die Kraft.
Also: B für BioNTech, A für AstraZeneca, M für Moderna und J für Johnson&Johnson (S für Sputnik kommt später 🙂 ).
Zum Beispiel:
Betreff: A, B, J und M und im Text dann die üblichen Kontaktdaten. Das erleichtert uns die Sache enorm.
Wer mehr Impfstoffe akzeptiert wird sicherlich auch schneller einen Impftermin bekommen können.
Desweiteren wäre es echt klasse sich von unserer Impf-Warteliste wieder streichen zu lassen, wenn man woanders einen Impftermin (zB Impfzentrum) bekommen hat. Auch das erspart und Zeit und Anrufe.
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16.04.2021
Für die Corona-Impfungen werden 3 Sachen benötigt:
Impfausweis (ist kein Impfausweis vorhanden bekommen Sie von uns einen Neuen)
– ausgefüllter und unterschriebener Aufklärungsbogen der jeweiligen Impfung
– ausgefüllter und unterschriebene Einwilligungserklärung der jeweiligen Impfung (den Anamnesebogen brauchen wir nicht, wir kennen Sie ja!)
Link zu den pdf-Dateien vom RKI:
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10.04.2021
Sie möchten in unserer Praxis gegen Corona geimpft werden?
Dann bitte ausschließliche Anmeldung auf unserer Warteliste mittels der neu eingerichteten Email-Adresse:
Angabe bitte mit Name, Vorname, Geb-Datum, eingeschätzte Prio-Gruppe (mit kurzer) Begründung, Tel-Nummer.
Informationen zu den Prix-Gruppen:
Bitte keine Fragen zu wann und welcher Impfstoff. Wir können so wie alle anderen Praxen diese Fragen nicht beantworten. Wir werden selber jede Woche überrascht welchen Impfstoff und wieviel Impfstoff wir bekommen. Außerdem können wir aufgrund des begrenzten Impfstoffes nur unsere eigenen Patienten/Patientinnen impfen. Wir gehen davon aus dass, wir Mitte nächster Woche an die 1000 Personen auf unserer Impfwarteliste haben werden.
Am Aktuellsten halten wir Sie auf unserer Praxis-FaceBook-Seite auf dem Laufenden:
Bitte keine Anfragen mehr per Telefon. Bitte unterstützen Sie uns in dem Sie diese Email-Adresse nutzen!
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08.04.2021
Start der CoVid19-Impfungen in den Mettmanner Hausarztpraxen.
Lange genug hat es gedauert! In dieser Woche haben viele der Mettmanner Hausarztpraxen mit den CoVid19-Impfungen für ihre Patienten/Patientinnen begonnen.
Aller Anfang ist schwer, insbesondere mit dem Impfstoff der Firma BioNTech/Pfizer. In der ersten Impfwoche wurde nur dieser Impfstoff den Hausarztpraxen angeboten. Dieser Impfstoff ist extrem sensibel. Hier heißt es: Nur geschwenkt weder geschüttelt noch gerührt. Der Impfstoff wird in aufgetauten Ampullen geliefert und muss dann in den einzelnen Praxen erst zubereitet werden. Aus einer Ampulle lassen sich 6 Impfdosen generieren.
Handicap für die Mettmanner Praxen: Seitens des Pharmagroßhandels kippte im LKW ein Karton mit den Ampullen für die Mettmanner Praxen um und konnte nicht mehr genutzt werden. So kam es, dass die Praxen rund ein Drittel weniger Impfstoff erhielten als zugesagt. Bedeutet: kurzfristige Absage und Verlegung von einbestellten Patienten/Patientinnen.
Am heutigen Donnerstag startete der Impf-Tag in der Praxis am Goldberg. Zunächst unterstützte uns eine Apothekerin der uns betreuenden Apotheke bei der Aufbereitung der ersten Impf-Ampulle. Hier ist eine ruhige Hand gefordert und sehr genaues Arbeiten. Unsere Praxislaborleiterin Fr. Khakimova hat es schnell gelernt, so dass wir im Verlauf des Tages keinerlei Schwierigkeiten hatten die Impfspritzen selber herzustellen.
Am Ende des Tages freuten sich 54 Patienten/Patientinnen über ihre erste Impfdosis.
So kann es weitergehen.
Mittlerweile nähern wir uns auf der Impf-Warteliste der Zahl 1000 an. Ganz viele von den Patienten/Patientinnen haben die Prio-Gruppe 1 oder 2 und haben eine Impfberechtigung. Nur werden wir alle zusammen weiterhin sehr, sehr viel Geduld aufbringen müssen, da weder genug Impfstoff zur Verfügung steht und selbst wenn, dann schaffen wir natürlich auch nur begrenzt die Impfungen.
Denn im Gegensatz zu den anderen Standard-Impfungen ist der „deutsche“ Bürokratieaufwand gigantisch und die Impfungen müssen ärztlich durchgeführt werden. Das bindet einfach dann auch ärztliche Sprechstundenzeiten. Und es soll ja tatsächlich auch noch andere Erkrankungen außer Corona geben um die wir uns ärztlicherseits kümmern müssen. Wir hoffen auf Entlastung wenn auch Facharztpraxen und Arbeitsmedizinpraxen mit ins Impf-Boot kommen. Die Hausarztpraxen werden das alleine nicht schaffen können um Frau Merkels Impfversprechen einzulösen.
Wer bei uns auf die Impfwarteliste möchte, der nutzt bitte die neu eingerichtete Email-Adresse: coronaimpfung@praxisamgoldberg.com
Angabe bitte mit Name, Vorname, Geb-Datum und eingeschätzte Prio-Gruppe mit Begründung. Leider können wir aktuell nur anbieten unsere eigenen Patienten/Patientinnen zu impfen.
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05.04.2021
Viele hausärztliche Praxen in Mettmann sind am Limit.
Trotz aller Bitten werden wir überrannt von Fragen nach Coronaimpfungen. Es erfolgen lange Diskussionen am Telefon, in der Anmeldung/Rezeption, per Email. Unsere MitarbeiterInnen werden unter Druck gesetzt nun einen sofortigen Corona-Impftermin zu nennen. Es wird teilweise gedroht man wird vom Anwalt hören, wenn man nicht zuerst mit der Impfung drankommt. Es gibt Personen, die rufen täglich an und versuchen täglich zu diskutieren mit einer zunehmenden Aggression.
Es gibt Praxen, die gar nicht impfen werden. Warum?
Ganz einfach:
Die Hausarztpraxis erhält vom Bund (also direkt vom Steuerzahler) exakt 20€ für eine Impfung. Darin enthalten sind Impfterminierung, Impfstoffherstellung (keine fertigen Spritzen, diese müssen erst in der Praxis zubereitet werden), Aufklärung, Anamnese, Abklärung möglicher Kontraindikation, Prüfung der Impftauglichkeit, Prüfung der Impfberechtigung, Impfung, Nachbeobachtung, Intervention bei Impfproblemen, Terminierung der Folgeimpfung und später Meldung der Geimpften an das RKI tagesaktuell.
Der bürokratische und zeitliche Aufwand ist immens gegenüber den üblichen Standardimpfungen in den Praxen. Hier wird zudem Arzt/Ärztin zeitlich gebunden und fehlt in den normalen Sprechstunden. Um kostendeckend zu arbeiten wurde ein Betrag von 60€ errechnet. Jede Impfung bedeutet betriebswirtschaftlich ein Minus von ca. 40€. Jeder Steuerberater einer Praxis rät von dieser Sicht her ab von den Impfungen.
Was meinen Sie kostet eine Impfung in Einem der großem Impfzentren? Bedenken Sie die Mieten, den riesigen Personalaufwand (Mitarbeiter der kassenärztlichen Vereinigung, Polizei, Bundeswehr, Security, Ärzte, MFAs, PTAs, Apotheker, Reinigungskräfte), das Vorhalten von Rettungswagen, etc.. Es wurde bisher eine Summe von ca. 300€ errechnet/geschätzt. Genaue Zahlen werden sicherlich noch folgen.
Somit Kosten pro Impfung für den Steuerzahler: Hausarztpraxis: 20€ versus Impfzentrum: 300€.
Da die Hausarztpraxen auch nicht zu den Gewinnern der Corona-Epidemie zählen, werden einige Praxen aus betriebswirtschaflicher Sicht nicht impfen (können).
Ein weiterer Grund warum einige Praxen nicht impfen werden:
Aus Fürsorge gegenüber ihren PatientInnen. Es handelt sich um ziemlich neue Impfungen egal ob mRNA- oder Vektor-Impfstoff. Die Komplikationsrate scheint zwar minimal, aber wenn etwas passiert ist der impfende Arzt alleine voll in der juristischen und medizinischen Verantwortung. Es wird „eigentlich“ vorausgesetzt, dass der impfende Arzt Notarzterfahrung hat, sich gut mit dem Erkennen und Behandeln von anaphylaktischen Reaktionen (lebensbedrohlicher Allergieschock) auskennt und entsprechendes Equipment vorhält und auch anwenden kann.
Ganz ehrlich, wie viele Hausarztpraxen können das von sich behaupten? Wenn sind es doch meist die Praxen die auch Allergiebehandlungen durchführen (Hyposensibilisierungen).
Auch die Angst und Sorge vor diesen möglichen Komplikationen führt eben dazu, dass einige Praxen nicht impfen werden.
Vielleicht gibt es durch meine Anmerkungen ein wenig mehr Verständnis, dass die Hausarztpraxen momentan nicht gerade „Jubeln“ was die Impfungen betreffen.
Helfen Sie uns mit. Am Einfachsten: Email an ihre Hausarztpraxis schreiben, dass sie gerne auf die Impf-Warteliste möchten mit Angabe von Name, Vorname, Geb-Datum, Tel-Nummer und der von Ihnen vermuteten Priorisierungsgruppe.
Mehr nicht. Keine Fragen zu welcher Impfstoff und wann man drankommt. Alle zusätzlichen Fragen können die Praxen eh nicht sinnvoll beantworten. Alle Praxen werden ganz sicher verantwortlich mit den Impfungen umgehen und sich melden wenn es soweit ist. Aber da zumeist jede Praxis mehrere tausend Patienten angebunden hat, wird es trotzdem lange dauern mit den Impfungen, selbst dann wenn genug Impfstoff da ist.
Die meisten Praxen werden trotz der oben beschriebenen Umstände impfen. Das ist auch gut so.
Aber dann bitten wir unsere PatientInnen auch um Geduld und ein bisschen mehr Freundlichkeit gegenüber unseren MitarbeiterInnen, die in der Anmeldung oder am Telefon meist den ganzen Frust und Ärger direkt abbekommen.
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Update 27.03.2021: Impfungen in der Praxis am Goldberg
Stand jetzt planen wir ab Mitte April alle 2 Wochen einen kompletten Impftag in der Praxis durchzuführen (sofern genügend Impfstoff da sein sollte). Wir verwandeln uns dann quasi vom „Ärztezentrum am Goldberg“ zum „Impfzentrum am Goldberg“.
Wichtig:
– wir dürfen nur die an unsere Praxis angebundenen PatientInnen impfen.
– wir alle brauchen trotzdem weiter Geduld!
– wir dürfen wenn es startet nur PatientInnen impfen die nach der Corona-Impfverordnung vom 10.03.2021
der Priorisierungsgruppe 1 und 2 angehören (entspricht §2 und §3).
– wir haben keinen Einfluss auf den Impfstoff und die Impfmenge.
– wir haben eine Warteliste angelegt in der man sich eintragen kann, wenn man bereit ist den Impfstoff zu nehmen den wir dann haben werden.
Anmeldung für die Warteliste ausschliesslich per Email info@praxisamgoldberg.com mit Name, Vorname, Geb-Datum, Tel-Nummer und welche Priorisierungsgruppe nach der CoronaImpfVO vorliegt.
Die entsprechenden Diagnosen die zur Priorisierung führen müssen gesichert sein. Da wir alles später an das Robert-Koch-Institut melden müssen, können wir keine Ausnahmen machen und werden uns streng an die Regeln halten.
– ganz wichtig: bitte entlasten Sie unsere Telefonanlage. 9 von 10 Anrufen betreffen die Impfungen. Dadurch kommen PatientInnen mit anderen Anliegen/Erkrankungen kaum noch durch.
Sobald wir neue Informationen haben werden wir sie hier bzw. auf unserer Praxis-FaceBook-Seite veröffentlichen.

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Es besteht mittlerweile die Möglichkeit aus dem Blut eine durchgemachte Corona (CoVid19)-Infektion mittels IgG-Bestimmung nachzuweisen (Stichwort Immunität). Hier ist eine Bestimmung frühestens ca. 2 Wochen nach Beendigung des Infektes sinnvoll.

Die Bestimmung ist eine Selbstzahlerleistung (aktuell 30,54 € nach GOÄ, 1,0facher Satz) und wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Mit Erkältungssymptomen nicht in die Praxis kommen!

angesichts der Corona-Virus-Pandemie müssen wir Sie bitten mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Fieber) nicht direkt in die Praxis zu kommen. Bitte nehmen Sie telefonisch (02104-27288) oder per Email (info@praxisamgoldberg.com) Kontakt mit uns auf. Nach Beantwortung einiger Fragen besprechen wir mit Ihnen telefonisch (seitens der Ärzte) das weitere Vorgehen.

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29. April 2021 News

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